Faszinierend und einzigartig wie die Fjorde Norwegens

Wir bauen massiv mit Holz

Holz ist langlebig ...

Der Beweis ist in jeder Altstadt zu finden: Fachwerkhäuser, die teilweise schon mehrere hundert Jahre alt sind. Und auch die für Norwegen typischen Stabkirchen gibt es zum Teil seit über 1000 Jahren.

Holz hält Feuer stand ...

Das Risiko eines Brandes ist in einem Holzhaus nicht höher als anderswo. Entgegen landläufiger Meinung ist Holz grundsätzlich sogar schwer entflammbar. Eine Holzkonstruktion, wenn sie richtig dimensionierte ist, hält Feuer länger stand als z.B. Stahl- oder Stahlbetonteile. Die bei einem Feuer entstehende Kohleschicht wirkt zudem wie eine Art Schutzmantel. Holz enthält außerdem bis zu 15% Wasser, das bei einem Brand erst verdampft werden muss (bei einer Tonne Holz sind das bis zu 150 kg Wasser).

Holz bleibt trocken ...

Holz wird häufig als Baustoff auch in feuchter Umgebung eingesetzt, beispielsweise in Saunen, Hallenschwimmbädern oder Badezimmern. Dabei wird sich die Tatsache, dass Holz feuchtigkeitsregulierend wirkt, zu Nutze gemacht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur, dass feucht gewordenes Holz auch wieder trocknen kann.

Holz kann resistent gegenüber Schädlingen sein ...

Holz ist hygienischer als sein Ruf. Holzschädlinge, wie z.B. Pilze, können erst einen Schaden im Holz anrichten, wenn dieses über mehrere Monate nass wird. Dem Problem kann durch holzgerechte Konstruktion aus dem Weg gegangen werden. Generell sind Konstruktionen so genau und sauber auszuführen, dass ein Schädlingsbefall nicht möglich ist. Grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten des Holzschutzes:

  • den baulichen bzw. konstruktiven Holzschutz Das Bauwerk bzw. der Bauteil ist so auszuführen, dass Holz nicht feucht und damit anfällig werden kann (z.B. mit Dachvorsprüngen oder hinterlüfteten Verschalungen).
  • den natürlichen Holzschutz Natürliche Anstriche mit Mitteln wie z.B. Wachs oder Leinöl.
  • den chemischen Holzschutz Imprägnieren von Holz mit chemischen Mitteln. Dieser verliert aber immer mehr an Bedeutung.
Holz ist robust ...

Holz ist im Verhältnis zu seiner hohen Festigkeit relativ leicht. Gerade deshalb ist es heute wieder ein beliebtes Baumaterial für Hallen, Brücken, Industriebauten, Kindergärten, etc..

Holz ist ein guter Dämmer ...

Durch seine spezielle Zellstruktur speichert Holz die Wärme. Es ist ein schlechter Wärmeleiter, und das ist gut für die Dämmung. Sie können das mit einem einfachen Test selbst ausprobieren: Halten Sie Ihre Hand zuerst auf eine Holzoberfläche und dann auf einen Ziegelstein. Holz fühlt sich sofort wärmer an!

Holz ist nicht rustikal und altmodisch ...

Holz steht mehr denn je für eine neue, zeitgemäße Architektur und ermöglicht leichte, optisch attraktive Konstruktionen. Außerdem gibt es Holzprodukte heute in den unterschiedlichsten Formen und Farben für verschiedenste Anwendungsbereiche.

Holz ist kostengünstig ...

Bauen mit Holz ist eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen. Insbesondere heimische Hölzer sind im Allgemeinen sehr preiswert. Da sich Holz leicht verarbeiten lässt, wird die Bauzeit kürzer und es können viele Eigenleistungen von Seiten des Bauherren erbracht werden. Schlanke Wandquerschnitte ermöglichen Wohnraumgewinne bis zu 10 %. Pflege- und Instandhaltungskosten fallen durch konstruktiven Holzschutz gering aus.

Holz ist nicht nur was für Ökofreaks ...

Bedenkt man, wie feuerbeständig, langlebig, umweltfreundlich und kostengünstig Holz ist, dann ist es einfach für jeden etwas.

Holz ist in der Natur vorrätig ...

Allein in Bayerns Wäldern stehen etwa 5 Milliarden (über 20 cm große) Bäume, in denen zusammen etwa 650 Millionen Kubikmeter Holz stecken. Alle zwei Sekunden wächst ein Kubikmeter nach. Das ist ein jährlicher Zuwachs von etwa 18 Millionen Kubikmeter. Der jährliche Einschlag hingegen beträgt in Bayern nur etwa 10 Millionen Kubikmeter, was bedeutet, dass in Bayern ein Überschuss von 8 Millionen Kubikmeter pro Jahr nicht genutzt wird.

Vor(ur)teile?

Es brennt, es wird feucht und morsch, kostet viel Geld und es wird vom Holzwurm aufgefressen - das sagt man dem Holz nach. Völlig zu unrecht. Denn bei näherem Hinsehen sind diese Vorurteile nicht nur unberechtigt, sie verwandeln sich sogar in Vorteile.

Holzverarbeitung